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MdL Daniel Seiffert fordert Aufklärung über das Schicksal eines Inhaftierten im Iran

Wie viele andere Politikerinnen und Politiker hat auch der Abgeordnete der Linksfraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Seiffert, eine Patenschaft für einen politisch Inhaftierten im Iran übernommen. Sein Name ist Seyed Ali Hosseini. Dem BWL-Studenten der Gilan-Universität wird „Kollaboration mit der feindlichen Regierung“ vorgeworfen. Er wurde am 28. September 2022 beim Verlassen der Universität von Sicherheitskräften festgenommen. Er befindet sich seither in Haft an einem unbekannten Ort.  MdL Seiffert hat sich jetzt in einem persönlichen Schreiben an den iranischen Botschafter Mahmoud Farazandeh in Berlin gewandt und um Aufklärung über das Schicksal von Seyed Ali Hosseini gebeten. Dazu erklärt der Abgeordnete Daniel Seiffert:

„Es muss geklärt werden, was genau Seyed Ali Hosseini vorgeworfen wird. Ich habe in meinem Schreiben u.a. um Aufklärung darüber gebeten, in welchem Gefängnis sich Seyed Ali Hosseini befindet und wie sein Gesundheitszustand ist. Kein Mensch darf willkürlich festgenommen oder in Haft gehalten werden. Ich habe zudem darauf verwiesen, dass Seyed Ali Hosseini Anspruch auf einen Rechtsbeistand seiner Wahl hat und das Recht, regelmäßig seine Familie zu sprechen und zu sehen.

In den zurückliegenden Monaten sind zahlreiche Berichte über die miserablen Haftbedingungen, über Willkür, Isolation, Gewalt und Folter von Inhaftierten bekannt geworden. Mit jedem Tag steigt die Besorgnis über die massiven Repressionen der iranischen Polizei und des Geheimdienstes. Es ist wichtig, den Verschwundenen und teilweise zum Tode Verurteilten eine Stimme zu geben. Wir dürfen nicht wegsehen oder schweigen.“