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Profite für den Energiekonzern RWE rechtfertigen nicht riesige Umweltschäden

Zur Räumung des Protestdorfes Lützerath erklärt der energie- und umweltpolitische Sprecher der Linksfraktion, Daniel Seiffert:

„Das Schleifen des Dorfes Lützerath ist zum Symbol geworden für das unglaubwürdige Agieren der Grünen auf Bundes- und Landesebene, für den anhaltenden Rückschritt bei der dringend erforderlichen Energiewende. Es ist schlichtweg aus der Zeit gefallen, 2023 Braunkohle auszubaggern, die wissenschaftlichen Kenntnissen zufolge kein Mensch mehr braucht.

Die Räumung des Protestdorfes muss unverzüglich gestoppt werden, bevor die Lage weiter eskaliert und Menschen ernsthaft zu Schaden kommen. Die zu erwartenden Profite für den Energiekonzern und der Einsatz tausender Sicherheitskräfte, darunter auch Polizistinnen und Polizisten aus Mecklenburg-Vorpommern, rechtfertigen die massiven Auswirkungen auf Natur und Umwelt in keiner Weise. Das Ausbaggern und Verbrennen von Braunkohle stehen im eklatanten Widerspruch zum Erreichen der Klimaschutzziele.

RWE gibt sich in eigener Sache stets als umweltfreundlich, handelt aber gegensätzlich. Der Konzern sollte trotz bestehender Genehmigung und des ausgehandelten Deals auf den Kohle-Abbau verzichten. Die Vernunft muss sich endlich durchsetzen und der rückwärtsgewandte Abbau fossiler Energieträger gestoppt werden.“