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Rechtssicherheit hergestellt – Düngesaison kann beginnen

Zur aktualisierten Landesdüngeverordnung erklärt der agrarpolitische Sprecher der Linksfraktion, Daniel Seiffert:

„Rechtzeitig vor Beginn der Düngesaison wurde Rechtssicherheit für die Agrarbetriebe des Landes hergestellt. Mecklenburg-Vorpommern hat die Verwaltungsvorschrift des Bundes exakt umgesetzt. Das Agrarministerium hat auf die Kritik des Bauernverbandes nach mehr Messstellen reagiert und alle zur Verfügung stehenden aktuellen Messwerte aus dem Jahr 2021 herangezogen und dabei mehr Messstellen als ursprünglich geplant einbezogen. Eine deutlicher differenzierte Gebietskulisse haben die Landwirte immer gefordert, um sich dem Verursacherprinzip zu nähern.

Herausgekommen sind dabei mehr Gebiete, in denen das Grundwasser mit zu viel Nitrat belastet ist und in denen künftig weniger gedüngt werden darf. In rund einem Drittel der Agrarflächen gibt es künftig Einschränkungen bei der Düngung, um die Anforderungen der Europäischen Nitratrichtlinie und der Düngeverordnung des Bundes umzusetzen. Neben den zu erwartenden geringeren Erträgen in diesen Gebieten kommt auf die Betriebe ein höherer bürokratischer und finanzieller Aufwand zu. Dies ist unumgänglich, um die Nitratbelastung des Grundwassers abzusenken, damit wir auch künftig auf sauberes, unbelastetes Wasser zurückgreifen können.

Auch wenn die Landwirte nicht die alleinigen Verursacher der Nitratbelastung sind, können sie doch den größten Beitrag beim Schutz des Grundwassers heute, morgen und übermorgen leisten. Dies muss künftig stärker beachtet werden, wenn es um die Agrarförderung und die Anerkennung von Leistungen beim Schutz unserer natürlichen Ressourcen geht.“