Klimagerechtigkeit braucht klare Regeln: Unser Land setzt Maßstäbe

Vor dem Hintergrund zunehmender extremer Wetterereignisse führt an einem effektiven Klimaschutz kein Weg vorbei. Dazu erklärt der klima- und umweltpolitische Sprecher der Linksfraktion, Daniel Seiffert:

Klimaschutz ist kein freiwilliges Hobby, sondern eine Überlebensfragefür Menschen, Umwelt und Natur, eine Pflicht, die klare Regeln erfordert. Genau das liefert Rot-Rot in Mecklenburg-Vorpommern. Mit dem Entwurf für ein Klimaverträglichkeitsgesetz setzt unser Land als erstes ostdeutsches Flächenland Maßstäbe und übernimmt Verantwortung – für nachfolgende Generationen, für globale Gerechtigkeit und für den Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen. 

Der Gesetzentwurf, der sich aktuell in der Öffentlichkeitsbeteiligung befindet, formuliert ambitionierte und verbindliche Ziele:

  • Netto-Treibhausgasneutralität bis spätestens 2045
  • Verbindliche Zwischenziele für alle Sektoren – von Energie über Verkehr bis Landwirtschaft
  • Eine klimaneutrale Landesverwaltung bis 2030
  • Moorschutz als aktiver Klimaschutz auch durch Ausstieg aus dem Torfabbau  
  • Impulse für klimafreundliches Bauen, nachhaltige Mobilität und regionale Landwirtschaft

In Mecklenburg-Vorpommern trifft globale Verantwortung auf konkrete Landespolitik. Unser Gesetz macht Klimaschutz zur dauerhaften Aufgabe aller Ressorts – transparent, überprüfbar und sozial gerecht.“

 

Hintergrund. Der Gesetzentwurf wurde im Frühsommer 2025 vom Umweltministerium vorgelegt und befindet sich derzeit in der öffentlichen Diskussion. Ziel ist eine Verabschiedung im ersten Halbjahr 2026. Die Linksfraktion setzt sich dabei besonders für sozial gerechte und sektorübergreifende Lösungen ein.