Wald schafft Zukunft – unerlässlich für den Klimaschutz
Zum internationalen Tag des Waldes am 21. März erklärt der agrar- und umweltschutzpolitische Sprecher der Linksfraktion, Daniel Seiffert:
„Wald hat viele bedeutende Funktionen. Er ist Erholungsraum für Einheimische und Touristen, enorm wichtig für den Wasserhaushalt, wirkt als CO2-Senke und ist Rohstofflieferant. Immerhin gibt es in Mecklenburg-Vorpommern mehr als 2700 Unternehmen mit mehr als 16 000 Beschäftigten – in Forstbetrieben, Tischlereien oder Sägewerken.
Nicht zuletzt haben Wälder eine besondere Bedeutung für den Klima- und Umweltschutz. Im Kampf gegen den Klimawandel ist ein naturnah und nachhaltig bewirtschafteter Wald unerlässlich. Wald schafft Zukunft.
Mecklenburg-Vorpommern ist eines der waldärmsten Bundesländer. Unsere Wälder leiden derzeit an den zurückliegenden Dürrejahren, den diesjährigen und zurückliegenden Sturmfolgen und an Schädlingsbefall. Dazu kommen schwierige wirtschaftliche Bedingungen für die Forst- und Holzwirtschaft.
Die rot-rote Koalition stellt sich diesen vielfältigen Herausforderungen. Sie hat sich darauf verständigt, eine Bundesratsinitiative auf den Weg zu bringen, mit dem Ziel, Ökosystemleistungen der Wälder über den Energie- und Klimafonds des Bundes zu honorieren. Mit dem am 15. März veröffentlichten Landeswaldprogramm 2022 verpflichten wir uns zugleich, die Waldmehrung und den Waldumbau viel stärker voranzubringen.“
